4.2.1 Verantwortung des Arbeitgebers

Die Pflichten des Arbeitgebers bei der Bereitstellung von PSA werden national über das Arbeitsschutzgesetz (siehe Anhang 13.2.3) festgelegt.

Der Arbeitgeber hat bei entsprechender Gefährdung - und wenn keine technischen oder organisatorischen Maßnahmen Vorrang haben - die PSA seinen Beschäftigten kostenlos und unter Beteiligung des Betriebsrats bzw. der Arbeitnehmervertretung oder unter Einbeziehung der Arbeitnehmer selber zur Verfügung zu stellen (§ 3 ArbSchG). Die PSA soll als Schutz gegen die auftretenden Gefahren geeignet sein. Dabei ist im Vorfeld eine Gefährdungsanalyse durchzuführen.

Bei der Einführung neuer Schutzausrüstung müssen die Beschäftigten vom Arbeitgeber angemessen fachlich zur Benutzung der PSA unterwiesen werden. Weitere Unterweisungen sollten in regelmäßigen Abständen folgen, um neue Erfahrungen im Umgang mit der PSA weiterzugeben und den richtigen Umgang mit Schutzausrüstung über eine lange Zeit sicherzustellen. Für PSA der Kategorie III hat der Unternehmer eine praktische Übung zur Benutzung dieser PSA im Rahmen der Unterweisung durchzuführen, um seinen Angestellten die nach § 3 Abs. 2 der PSA-Benutzungsverordnung bereitzuhaltende Benutzungsinformation zu vermitteln (§ 31 DGUV Vorschrift 1 (ex BGV A1)).